ECTA Teachingliste
Aus Rounddance
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Die ECTA Teachingliste ist das zentrale Kernstück des Ausbildungsprogramms der ECTA für Tänzer, das auch STEP - Structured Teaching and Education Program genannt wird. Es besteht aus mehreren Modulen die STEP A, B, C … oder Level A, B, C heißen sollen.
Im Moment ist in der ECTA ein Prozess im Gange, ein neues Konzept zum Unterrichten von Round Dance zu erarbeiten. Einige Schritte sind schon umgesetzt und in der Erprobungsphase, andere sind erst in der groben Planung.
Inhaltsverzeichnis |
Konzept
Vorüberlegungen
Probleme mit dem bisherigen System:
- Die Anfängerkurse dauern zu lange (1 Jahr und länger)
- Cuer unterrichten unterschiedliche Dinge (unterschiedliche Rhythmen und Figuren)
- kein einheitlicher Standard bei graduierten Tänzern => Frust bei Veranstaltungen (Tänzer), Probleme bei der Programmgestaltungen z.B. Jamboree, Tanztreff (bei den Cuern)
- kein Einstiegslevel bei den Tänzern, das nach der Graduation angeboten wird und getanzt werden kann => Frust bei Frischgraduierten, viele springen ab und halten nicht durch, bis sie über den Berg sind
- Phase II als Grundlage einer Class ist 1. zu umfangreich und 2. zu langweilig (nur 2 Rhythmen: TS und WZ)
- alte z.T. unmoderne Musik bei den Tänzen, die bisher meist verwendet werden (meist Repertoireorientiert)
- kein ausreichendes Material für Cuer und Tänzer, classbegleitend (Tänze, Schrittbeschreibungen etc.)
Ziele des neuen Konzepts:
- einheitlicher Lehrstoff für eine Class, damit man von einer gemeinsamen Basis bei graduierten Tänzern ausgehen kann (dieses erste Lernmodul - die Anfängerclass wird Teachingliste A genannt)
- eine Class soll in ca. 20-25 Abenden (ca. 1/2 Jahr) abgeschlossen werden können, deshalb: die Anzahl der zu unterrichtenden Figuren wird reduziert und festgelegt auf um die 25 pro Rhythmus bei 4 Rhythmen)
- frühe Erfolgserlebnisse bei den Tänzern
Aufbau des Konzepts
- 1. Ein einheitliches Lehrmodul für eine Anfängerclass wurde definiert. Es heißt Teachingliste A oder Level A.
- 4 Rhythmen: TS, RB, CHA, WZ - Reihenfolge der Rhythmen soll variabel sein, jeder Rhythmus steht für sich und kann als erster Rhythmus unterrichtet werden.
- Listen beschlossen auf dem Fall Round Up 2009 in Darmstadt
- 2. die Figuren der Teachingliste wurden in eine vorgeschlagene Teachingreihenfolge gebracht und für diese Reihenfolge werden nun aufeinander aufbauende Tänze geschrieben.
- der erste Tanz wird etwas 6-10 Figuren enthalten
- jeder weitere Tanz enthält die Figuren, die das letzte Mal neu waren (Wiederholung), und mindestenz 2x die aktuell neuen Figuren
- es kann und soll für jede Stufe mehrere Schwestertänze geben, so dass man eine reichhaltige (hoffentlich moderne) Musikauswahl (mit legal verfügbaren) Stücken hat
- die Classtänze sollen keine Gimmicks enthalten sondern nach Cues tanzbar sein
- Headcues reichen zur Zeit (da die Tännze zu cues tanzbar sein soll)
- 3. es sollen Tänze geschrieben werden die das gesamte Level A (und nur das ohne Gimmicks) enthalten, und das Level A soll als Einstiegslevel auch auf Tanzveranstaltungen angeboten werden.
- 4. begleitend sollen Materialien für die Class erstellt werden: Listen, Schrittbeschreibungen
- 5. Aufbauend auf das Modul Level A sollen dann in etwas gleich großen Modulen weitere Level folgen (B, C) - bis man einen gut ausgebildeten Tänzer hat, der auf Veranstaltungen mittanzen und sich alleine auf Workshops weiterbilden kann.
Anmerkungen:
- Das Level A soll nicht die Phaseneinteilung von Roundalab ersetzen. Es handelt sich dabei lediglich um eine definierte Teilmenge aus Phase II und III, die zuerst unterrichtet werden soll. Nachdem man dann B und C (?) abgeschlossen hat, kann der Tänzer dann vielleicht Phase III in den wichtigsten Rhythmen. Das ganze dient lediglich zur diadaktischen Unterstrukturierung des Lernstoffs.
- Ziel ist nicht, weniger zu unterrichten, sondern den Stoff für Tänzer und Cuer handhabbarer zu machen (in kleineren Modulen) und den Tänzern frühere Erfolgserlebnisse zu ermöglichen indem diese Zwischenlevels auf Tanzveranstaltungen auch angeboten werden.
Entstehungsgeschichte
(noch nicht vollständig, bitte ergänzen)
- Diskussion in Cham 2008 (Dokumentation) und 2009 (Folien vom Treffen
- Konzept von Michael Schmidt (2008) Deutsch Englisch
- Vorschlagslisten als Diskussionsgrundlage: Cha/Rumba, Walzer von Michael Schmidt, Twostep von Regina Kolshorn und Susanne Geiger
- 2. Entwurf der Liste (Stand April 2009) Lehrkonzept.xls.htm Entwurf
- Beschluss, das Konzept umzusetzen (wann? wo?)
- Vorstellung der Twostepliste und Diskussion des Konzepts (ECTA Convention 2009)
- Diskussion der Listen im ECTA-Forum (darin auch Beiträge des Cuertreffs Nord und Cuertreffs Rhein/Main)
- Abstimmung der konsolidierten Listen auf dem Fall Round Up in Darmstadt 2009
siehe dazu auch die entsprechende Seite von Michael Schmidt und die Dokumente dazu:
Umsetzung
wie geht es weiter?
Umsetzung von Level A:
- Tänze müssen geschrieben und verbreitet werden (bitte macht alle mit)
- das Level soll in jetzigen Classes getestet werden
- Level A soll erstmalig auf dem RDF 2010 angeboten werden
- Begleitmaterial sollte erstellt werden: Schrittbeschreibungen für Tänzer und Leitfaden für Cuer
- in einem Jahr wird wenn nötig nachgebessert
Vorbereitung von Level B:
- Die ersten Schritte sind angeleiert, um einen Entwurf für B zu machen, der als Diskussionsgrundlage dienen kann.
Material
Level A
- Teachingliste Two Step
- Teachingliste Walzer
- Teachingliste Cha
- Teachingliste Rumba
- Teachingliste Terms (zusätzlich zu unterrichtende Begriffe)
Tänze

